14. Feb.

2020

Yogyakarta International Airport

Zuletzt aktualisiert am 02. März 2020

Yogyakarta Adi Sutjipto © B&N Tourismus

Der in­ter­na­tio­na­le Flug­ha­fen Yo­gya­kar­ta wird ab dem 29. März 2020 voll funk­ti­ons­fä­hig sein und sei­nen Be­trieb auf­neh­men. Mit einer Ter­mi­nal­flä­che von rund 130.000 Qua­drat­me­ter soll er zwan­zig Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re im Jahr be­wäl­ti­gen kön­nen und er­setzt wei­test­ge­hend den Adi­sut­jip­to Air­port, der auf­grund zu ge­rin­ger Ka­pa­zi­tä­ten über­las­tet ist.

Ban­da­ra In­ter­na­sio­nal Yo­gya­kar­ta

Die Ent­fer­nung vom Ban­da­ra In­ter­na­sio­nal Yo­gya­kar­ta zum Stadt­zen­trum von Yo­gya­kar­ta be­trägt un­ge­fähr sech­zig Ki­lo­me­ter, die Stre­cke kann mit dem Auto in­ner­halb von neun­zig Mi­nu­ten bis zwei Stun­den be­wäl­tigt wer­den. Die Um­lei­tung von Li­ni­en­flü­gen aus dem In- und Aus­land vom Flug­ha­fen Adi Sut­jip­to (JOG) zum in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fen Yo­gya­kar­ta (YIA) er­folgt zum oben ge­nann­ten Stich­tag. Li­ni­en­flü­ge mit Pro­pel­ler­flug­zeu­gen wer­den wei­ter­hin den Flug­ha­fen Adi Sut­jip­to (JOG) an­steu­ern, eben­so ggf. Char­ter- und Pri­vat­flü­ge. Die Be­triebs­zei­ten des in­ter­na­tio­na­len Flug­ha­fens Yo­gya­kar­ta Air­port Kulon Progo wer­den von 06.00 Uhr bis 18.00 Uhr auf 24 Stun­den und die Be­triebs­zei­ten des Flug­ha­fens Adi Sut­jip­to von 05.00 Uhr bis 21.00 Uhr auf 05.00 Uhr bis 18.00 Uhr Orts­zeit ge­än­dert. Der­zeit haben vor­läu­fig Lion Air, Air Asia, Batik Air und Ga­ru­da In­do­ne­sia sowie Ci­ti­link an­ge­kün­digt vom neuen Flug­ha­fen aus zu ope­rie­ren.

Bo­ro­bu­dur

Bo­ro­bu­dur ge­hört zu den wun­der­ba­ren alten Mo­nu­men­ten. Es wurde von Zwangs­ar­bei­tern aus der nä­he­ren Um­ge­bung zwi­schen 850 und 750 v. Chr. er­rich­tet, also noch drei Jahr­hun­der­te vor Ang­kor Wat in Kam­bo­dscha. Ob­wohl es sich um ein bud­dhis­ti­sches Bau­werk han­delt, sind per­si­sche, ba­by­lo­ni­sche und grie­chi­sche Ein­flüs­se deut­lich er­kenn­bar. Die aus Stein ge­haue­nen Re­li­efs stel­len die Ge­schich­te des Ma­ha­ya­na Bud­dhis­mus dar sowie das Leben der Men­schen im 9. und 8. Jahr­hun­dert v. Chr. Falls Sie alle Ga­le­ri­en von unten bis oben be­sich­ti­gen möch­ten, be­deu­tet das einen Fuß­weg von mehr als vier Ki­lo­me­ter. Als die Hin­dus an die Macht kamen, wurde Bo­ro­bu­dur ver­nach­läs­sigt. Der Tem­pel war lange von der vul­ka­ni­schen Asche und tro­pi­schen Ve­ge­ta­ti­on be­deckt und wurde erst im Jahr 1815 wie­der ent­deckt. Jetzt ist Bo­ro­bu­dur mit Un­ter­stüt­zung der Ver­ein­ten Na­tio­nen voll­stän­dig re­stau­riert wor­den. In den Dör­fern der Um­ge­bung kann man noch sehen, wie man frü­her die Fi­gu­ren aus Stein ge­hau­en hat.

Ho­tel­tipp

Die An­la­ge des Aman­ji­wo Re­sort liegt im Her­zen von Zen­tral­ja­va mit herr­li­chem Blick über den Bo­ro­bu­dur, eine der nicht nur in In­do­ne­si­en, son­dern in ganz Asien be­deu­tends­ten Tem­pel­an­la­gen, die zu den wich­tigs­ten Hei­lig­tü­mern des Bud­dhis­mus zählt. Das zu den re­nom­mier­ten Aman­re­sorts ge­hö­ren­de Aman­ji­wo (fried­li­che Seele) er­rei­chen Sie in rund einer Au­to­stun­de von Yo­gya­kar­ta oder in rund zwei Stun­den von Solo über eine ma­le­ri­sche Stra­ße vor­bei an ei­ni­gen der größ­ten Vul­ka­ne von Java. Das Lu­xus­ho­tel glänzt schon al­lein durch seine Bau­wei­se. An­ge­lehnt an den Bo­ro­bu­dur und unter Ver­wen­dung lo­ka­ler Bau­ma­te­ria­li­en wie Kalk­stein ent­stand ein Hort der Ruhe der sich har­mo­nisch in seine Um­ge­bung ein­fügt: im Vor­der­grund der Kedu Plain, im Wes­ten die Vul­ka­ne Sum­bing und Sundo­ro bzw. im Osten die Vul­ka­ne Merba­bu und Mer­a­pi. Sechs­und­drei­ßig Sui­ten des Aman­ji­wo (ab ca. 80 m²) grup­pie­ren sich kreis­för­mig wie zwei Halb­mon­de um das Haupt­ge­bäu­de des Res­sorts und sind von Kalk­stein­wän­den ein­ge­fasst, die mit den stei­ner­nen Wegen zu ver­schmel­zen schei­nen, wel­che die Sui­ten mit dem Haupt­ge­bäu­de und dem Pool Club ver­bin­den. Am Ende des Re­sorts liegt schließ­lich Dalem Jiwo, eine pracht­vol­le Suite mit zwei Schlaf­zim­mern. Alle Sui­ten des Aman­ji­wo bie­ten Ihnen Ter­raz­zo Fuß­bö­den, hohe De­cken, ge­wölb­te Dä­cher und glä­ser­ne Schie­be­tü­ren, die den Weg zur Ter­ras­se mit einem Blick über den Bo­ro­bu­dur oder das um­ge­ben­de Acker­land mit sei­nen Reis­terras­sen frei­ge­ben. Fünf­zehn der Sui­ten ver­fü­gen dar­über hin­aus über einen ei­ge­nen Pool. Die Aus­stat­tung alle Sui­ten um­fasst einen ei­ge­nen Pa­vil­lon mit Ta­ges­bett. Das In­te­ri­eur glänzt durch ein auf einer Ter­raz­zo Platt­form be­find­li­ches Bett, Ko­kos­nuss- und Rat­tan Möbel, Kis­sen­be­zü­ge im an­ti­ken Ba­tik­de­sign sowie im klas­si­schen Yo­gya­kar­ta Stil, tra­di­tio­nel­le Glas­ma­le­rei und eine ein­ge­las­sen, stei­ner­ne Out­door Ba­de­wan­ne. Die zehn Gar­ten­sui­ten des Aman­ji­wo Re­sort sind auf die An­la­ge ver­teilt und bie­ten Aus­bli­cke auf die Me­n­orah Hills sowie um­ge­ben­de land­wirt­schaft­lich ge­nutz­te Ter­ras­sen­fel­der, die fünf Gar­den Pool Sui­ten ver­fü­gen zu­sätz­lich über einen Na­tur­stein-Pool (ca. 6 x 3 Meter), der sich vom Schlaf­zim­mer bis zum Out­door Pa­vil­lon er­streckt, wäh­rend Sie von einer der zehn Bo­ro­bu­dur Sui­ten einen Blick auf den Bo­ro­bu­dur Tem­pel und die um­ge­ben­den Täler ge­nie­ßen kön­nen. Die neun Bo­ro­bu­dur Pool Sui­ten bie­ten zu­sätz­lich einen Pool, Blick auf den Bo­ro­bu­dur und auf die vier hei­ligs­ten Berge von Java: Mer­a­pi, Merba­bu, Sum­bing und Sundo­ro. Die Dalem Jiwo Suite des Aman­ji­wo liegt dis­kret mit se­pa­ra­tem Ein­gang, wird von einer Ter­ras­se um­ge­ben und bie­tet zwei se­pa­ra­te – mit Na­tur­stei­nen ab­ge­trenn­te – Schlaf­zim­mer. Stu­fen füh­ren zum pri­va­ten, ca. 15 Meter lan­gen Pool aus grü­nem Stein, der wie in den Reis­fel­dern zu lie­gen scheint sowie zu den bei­den Balés und ver­fügt zu­sätz­lich über einen per­ma­nent ver­füg­ba­ren But­ler-Ser­vice. Das gas­tro­no­mi­sche An­ge­bot des Aman­ji­wo um­fasst die Ro­tun­da Bar, ein run­der Salon mit Säu­len, einer Bar aus Ko­kos­nuss und ge­ätz­ten Ti­schen aus Bron­ze. Der Di­ning Room wird ge­prägt von einer dop­pel­ten Reihe stei­ner­ner Säu­len, Ti­schen aus schwar­zem Ter­raz­zo, sil­ber­nen Rat­tan­mö­beln mit Ba­tik­auf­la­gen. In­do­ne­si­sche und eu­ro­päi­sche Ge­rich­te auf hohem Ni­veau wer­den Ihnen hier bei einem Pan­ora­ma­blick über die Reis­fel­der bis hin zum Bo­ro­bu­dur und um­ge­ben­den Vul­ka­nen ser­viert. Drinks, Snacks und ein leich­tes Mit­tag­es­sen er­hal­ten Sie im in die um­ge­ben­den Reis­fel­der über­ge­hen­den Pool Club. Vom Son­nen­deck am grün ge­mau­er­ten Pool kön­nen Sie einen Blick bis zum Berg Mer­a­pi ge­nie­ßen. Zu den Frei­zeit- und Ser­vice­ein­rich­tun­gen des Aman­ji­wo ge­hö­ren Art Gal­le­ry & Stu­dio, Ten­nis Cent­re mit zwei Plät­zen, Mas­sa­gen, Bou­tique und Gal­le­ry nebst Bi­blio­thek. Dar­über hin­aus or­ga­ni­siert das Aman­ji­wo täg­li­che Ak­ti­vi­tä­ten.

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An- und Weiterreise
Bildnachweis: Yogyakarta Adi Sutjipto © B&N Tourismus